Der Traum lebt weiter! 3:1 Erfolg in Neuruhrort sichert den Viertelfinaleinzug

Flutlichtspiele unter der Woche haben ohnehin immer einen besonderen Charakter. Im Pokal-Achtelfinale wurde zudem mit einem Schiedsrichtergespann gespielt. Somit war alles angerichtet, um erstmals seit vielen Jahren wieder ein Viertelfinalticket zu buchen. Wir gingen dementsprechend engagiert in die Partie und versuchten aus einer geordneten Defensive schnelle Umschaltmomente zu kreieren. Nach einigen Halbchancen in den ersten 15 Minuten klingelte es das erste Mal im Gehäuse der Gastgeber – und wie! Chris, der auf der Linksverteidigerposition spielte, schaltete sich ins Offensivspiel ein. Er zog leicht nach innen und legte den Ball gekonnt und butterweich aus etwas mehr als 20 Metern in den rechten Giebel. Ein Tor zum Zunge schnalzen und der erste Impuls an alle, dass der Sieg die einzige Option sein muss. Während Neuruhrort immer wieder versuchte mit Diagonalbällen auf die Flügel (überwiegend rechts) zu kommen, wollten wir weiterhin das Zentrum kompakt halten. Auf beiden Seiten kam es in einem munteren Spiel immer wieder zu gefährlichen Situationen und so bekam jedes Team vor dem Seitenwechsel noch einen Hochkaräter: Bei uns schickte Kanschik Mo auf dem linken Flügel auf die Reise. Moritz zog in die Box und hätte auch selbst abschließen können, da David aber parallel auf dem zweiten Pfosten einlief, spielte Mo quer. Perfektes timing, ein sicheres Tor… Oder auch nicht. David legte den Ball über die Querlatte. Glück hatten wir wiederum, als die Gastgeber kurz vor der Pause von halbrechts alleine Richtung Lucas liefen und der Abschluss auf die lange Ecke nur an den Pfosten ging. Der zweite Versuch war ebenfalls brandgefährlich, Lucas konnte den Ball aber aus der unteren linke Ecke fischen.

In Durchgang zwei wollten wir unsere Angriffe noch etwas ruhiger und präziser zuende spielen und hinten weiterhin konsequent das Zentrum abdichten. Nur 4 Minuten nach Wiederbeginn wurden wir aber etwas überraschend mit dem Ausgleich konfrontiert. Batze verlor vorne den Ball, als wir weit aufgerückt waren. Der Konter wurde zügig gespielt, von rechts kam ein Diagonalball in den Sechzehner wo ein Spieler der Gastgeber ziemlich frei an den Ball kam. Vermutlich war er deswegen so frei, weil Nick vorher vom Gegner umgerissen wurde. Dem Schiri reichte es nicht für einen Freistoß und daher konnte der Passempfänger den Ball mit der Brust auf seinen Mitspieler abtropfen lassen. Der Stürmer ließ Lucas dann keine Chance mehr. Wir schüttelten den Gegentreffer aber schnell ab und waren immer wieder gefährlich. Zählbar wurde es dann in Minute 63, als Kanschik von halbrechts in die Box zog. Bedrängt von zwei Gegenspielern war es schwer, die Ballkontrolle zu behalten. Flo schob sich aber gekonnt an den Gegnern vorbei und verarbeitete den hoppelnden Ball mit dem rechten Außenrist. Wieder schlug der Ball im Knick ein und wir waren erneut in Front. Die letzten 30 Minuten ging es oftmals hin und her, wobei unsere wachsame Viererkette, unterstützt vom ganzen Team, defensiv fast nichts zuließ. Wir tauschten auch nochmal das Personal, Felix kam für Flo und 5 Minuten vor dem Ende ersetzten Tim Kolter (an dieser Stelle nochmals vielen Dank), Kolja und Valle den angeschlagenen Moritz, Grundi und Nick. In dieser Phase ließen wir mehrere riesige Möglichkeiten liegen, um den Sack zuzumachen, doch Neuruhrort wirkte zum Glück weiterhin ideenlos. Die allerletzten Zweifel beseitigte dann Felix, als er ins leere Tor traf. Vorausgegangen war ein langer Ball, um den sich nur noch der Torwart zu kümmern vermochte. Er unterschätzte jedoch, dass David auch nach 90 Minuten noch immer in vollstem Tempo auf den Ball gehen konnte. Der Pressschlag der beiden landete bei Felix, der sicherheitshalber noch den zurückeilenden Verteidiger ins Kino schickte, eher er den Sieg unter Dach und Fach brachte. Wir gingen also durch das weit geöffnete Tor zum Viertelfinale und dürfen uns nun dort mit den letzten 8 verbliebenen Teams messen. Als letzter Kreisligist, wohlgemerkt.

Aufstellung: Schwätzer – Herlitze, Gliozzo, Schnaubelt, Grundmann (86. Kolter) – Baatz, Busse (86. De Goede), Schulz, M. Amediek (86. Wieczorek), Schick – Kanschik (68. Narberhaus)

In der nächsten Runde empfangen wir dann Weitmar 45 zum Derby! Terminiert ist es noch nicht. Was aber feststeht: Am Sonntag gastieren wir beim ungeschlagenen Spitzenreiter in Günnigfeld und wir werden auf der Asche alles dafür reinhauen, den Gastgebern die erste Saisonniederlage beizubringen. Angestoßen wird um 15:15 Uhr in Günnigfeld.

Glück auf und nur der RWS!

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